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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Förderung des internationalen Kooperationsnetzwerks "Intellus - Intelligente Unterstützungssysteme" bewilligt und stellt somit Mittel für die gemeinsame Initiierung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bereit. Über einen Zeitraum von vier Jahren können Förderanträge für die Umsetzung innovativer Produkte und Dienstleistungen beim BMWi gestellt werden mit dem Ziel, intelligente körpernahe Unterstützungssysteme für die Industrie und den Gesundheitsmarkt zu entwickeln.

Mit dem Kooperationsprojekt „MyCare“ haben sich die mittelständischen Unternehmen Teyfel Automation GmbH und Titan Präcis Metallurgie GmbH gemeinsam mit dem Institut für Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg zusammengeschlossen, um ein multifunktionales Assistenzsystem für Pflegebetten zur intelligenten Unterstützung bei der Umlagerung von pflegebedürftigen Personen zu entwickeln. Das Projekt wird über zweieinhalb Jahre aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert und hat ein Fördervolumen von rund 500.000 Euro. Ein entsprechender Antrag wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Juni 2018 bewilligt.

Mit dem Kooperationsprojekt „Kombos“ setzt sich das niedersächsische Unternehmen Merkutec GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE) zum Ziel, eine neuartige Bauweise und Fertigungstechnologie zur Herstellung komplexer Faserverbundbauteile für den Einsatz in der Landwirtschaftstechnik zu entwickeln. Das Projekt wird über zwei Jahre aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert und hat ein Fördervolumen von 360.000 Euro. Ein entsprechender Antrag wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Juli 2018 bewilligt.

Mit dem Kooperationsprojekt „ModulHeatStore“ setzen sich die Hülsenbusch Apparatebau GmbH & Co. KG, die GIWEP Gesellschaft für industrielle Wärme, Energie- und Prozesstechnik mbH sowie die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Institutsteil Dresden zum Ziel, einen modular aufgebauten Wärmespeicher mit einer intelligenten Thermoprozesssteuerung zur energetischen Nutzung industrieller Abwärme für Temperaturen von mehr als 1.000°C zu entwickeln und zu erproben. Das Projekt wird über zwei Jahre aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert und hat ein Fördervolumen von 660.000 Euro. Ein entsprechender Antrag wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im März 2018 bewilligt.

Die Partner im ZIM-Netzwerk Norlin entwickeln gemeinsam zukunftsweisende Leichtbauprodukte und rüsten sich für die zukünftig steigenden Anforderungen an material-, energie- und kosteneffiziente Produkte. Norlin setzt neben hocheffizienten Materialien auf hybride Ansätze und kombiniert konventionelle Fertigungstechniken mit innovativen Schlüsseltechnologien. Die spezifischen Vorteile von Metallen, Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen werden optimal ausgenutzt, wodurch völlig neue Gestaltungs- und Fertigungsmöglichkeiten entstehen.